Rhetoriken der Beteiligung

Ein vergleichender Essay zu einem Theaterstück und über The Public School Berlin. Es geht um Partizipation, floskelhaftes Reden, zwanghafte Heutigkeit und um Schönheit, Witz und Klarheit. Es geht nicht um Objektivität.

Rhetorisch sprechen ist das Gegenteil von wörtlich meinen. Sagt man „Geht nach Hause!“ und die Leute gehen nach Hause, dann hat man es wörtlich gemeint. Sagt man „Es sind alle eingeladen!“ und es kommen nur Künstler, dann hat man rhetorisch gesprochen.

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New: Twitter-Sonnets

An ongoing series of Twitter-Sonnets – intended and found, collaged and edited,
semi-autopoetic and thematic, and english (for now). Read No. 1  here.

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Roman-Projekt, Teil I

Ich freue mich, ein neues Projekt ankündigen zu können. Ab heute wird es eine fortlaufende Reihe halb-fiktiver Besprechungen zu realen Ereignissen und Themen aus Architektur, Stadt, Theater, Kunst und Theorie geben. Diese verbinden sich durch eine nicht absehbare aber kontinuierliche Narration zu einer Gesamtheit. Ein Roman in Besprechungen. Die Kritik dringt in den Bereich der Spekulation. Die Konzeption mäandert in die Sphäre des wirklichen Lebens.

Das erste „Kapitel“ stellt eine Besprechung der urbanophil-Veranstaltung „Die Geschichte von der guten Stadt“ im Deutschen Architekturzentrum (DAZ). Das passt perfekt. Viel Spaß beim lesen, kommentieren und verfolgen.

Hier geht’s zum Text.

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Mieten Spiegel

Auf der hölzernen Terrasse liegen zerschlagene Gipsbetonsteine. Über dem gelben Hausputz ist noch das Rot der Farbbeutelangriffe zu erkennen. Die um 1900 errichtete ehemalige Pianomanufaktur wurde vor vier Jahren von den Architekten GRAFT saniert und heißt heute X-Berg-Lofts. Alle Wohneinheiten sind verkauft. Allein das Penthaus im fünften Obergeschoss mit Terrasse zum begrünten Dach für knapp 1,5 Millionen Euro ist noch zu haben. (…)

Der gesamte Text ist hier zu finden.

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zehn Anti-Helden

Der hier zu findende action-Essay ist eine kritische Reaktion auf den Beitrag „Benötigt die Netzwerkgesellschaft eine neue Stadtplanung?“ von Prof. Bernd Streich und seine zehn Thesen.

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Hommage an das Zaudern

Zu früh im Foyer der Sophiensaele ankommend, ist mein erster Eindruck, dass die Renovierung dem Raum nicht unbedingt gut getan hat. Er ist klarer, heller und vielleicht funktionaler geworden. Seine halbdunkle, körperliche Vorraumatmosphäre ist verschwunden. Weiterlesen

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