Gegen Partizipation – ein formales Experiment

Gegen Partizipation

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Das früheste Erlebnis der Politik muss ihr Erlebnis als Mittel des Herrschens und Beherrschtseins gewesen sein; die Politik war ein Instrument der Ordnung. Die früheste Theorie der Politik, die der griechischen Philosophen, forderte die Politik als Politie, als gerechte Staatsverfassung mit einer Freiheit in ihren Grenzen und dem Anspruch der Bürger auf das Gleiche im nominalen Sinn. … coming next!

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Mouffe „Das demokratische Paradox“

Im Rahmen welchen politischen Verständnisses werden heute Auseinandersetzungen geführt und Entscheidungen getroffen? Welches Bild unserer Gesellschaft entsteht vor diesem Hintergrund und wie kann man dieses kritisieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Chantal Mouffe. Weiterlesen

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Ein bisschen Kühle

Ich stelle mir vor wie wir heute Abend, wenn der Himmel gerade in dieses tiefe Rot übergegangen ist und sich dann doch für das helle Schwarz der langsam ziehenden Wolken entschieden hat, auf den Stufen des Victoriaparks sitzen. Ich habe eine Flasche Rotwein dabei. Du sagst, dass du keinen Rotwein magst. Weiterlesen

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Die fünfte Wand

Die kleine Schau im Privatraum des Künstlers ist als Rundgang angelegt. In der Raummitte befindet sich die Installation »Hier steht meine Schwester«. An die kaum zwei Meter entfernten Wände des Raumes sind die Arbeiten »Ehebett mit F«, »Transparentfisch« sowie ein gewaltiger flächiger Betonportikus angebracht. Dieser steht gegenüber der vierten Wand, die den Zugang zur Ausstellung bildet – eine Fensterfront mit dahinter liegendem Balkon im dritten Stock. Weiterlesen

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Interview zur Baugruppe R50 in Berlin

Ein Gespräch zwischen Jesko Fezer und Christian Berkes über Planungsverständnisse, die Organisation von Gruppenprozessen, Gentrifizierung und manchmal unübersichtliche Begehren in der Architektur. Weiterlesen

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Der schwere Schlag der Möwen

Es lag nichts Romantisches in der Entscheidung allein ans Meer zu fahren. Auch handelte es sich nicht um das verwegene Vorhaben eines Einzelgängers. Es fehlte Ruiz dos Santos schlicht an Begleitung. Aus dieser nüchternen Einsicht sollte sich jedoch eine vielgestaltige und für ihn bedeutsame Geschichte entwickeln – eine Erzählung, die es nicht hätte geben können, hätte er gewusst, dass er nicht allein ist. Weiterlesen

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